Nach dem Ende des ersten Films ist Paul Atreides auf Dune gestrandet und knapp mit dem Leben davon gekommen. Seine Mutter begleitet ihn dabei auf seiner Reise, die ihn zu den Bewohnenden von Dune bringt. Die Fremen sind mit der Wüste und den darin lebenden Sandwürmern wohlvertraut. Paul lernt viel über ihre Kultur, ihre Geschichte und ihren Alltag. Doch die Antagonisten in Form der Harkonnen geben nicht auf und bald sind sie schon wieder in einen unerbittlichen und nicht enden wollenden Konflikt um das auf Dune vorkommende Spice verwickelt.
Der Film verfügt über unheimlich schöne Bilder und auch die düstere Atmosphäre wird sehr gut zum Ausdruck gebracht. Die eingesetzte Filmmusik unterstreicht die bedrückende Stimmung, die nichts Gutes verheißen lässt. Dabei werden gleich mehrere Themen in dem Film behandelt, der mit typischen Konventionen ähnlicher Filme bricht. Paul Atreides ist nicht der ersehnte Retter, der alles zum Guten wenden wird und er möchte diese Rolle auch gar nicht für die Fremen einnehmen. Ganz anders sieht das seine Mutter, die im Hintergrund intrigiert und eigene Ziele verfolgt. Es entspinnt sich auch eine Liebesgeschichte, der es jedoch leider an Tiefgang fehlt. Und dann sind da noch die politischen Verwicklungen und Nachwirkungen des ersten Films.
Insgesamt will der Film manchmal zu viel und wirkt damit ein wenig überfrachtet. Es gibt sehr viele Action-Szenen, doch leider bleiben inhaltlich interessante Aspekte dabei leider auf der Strecke. Etwa wird die Liebesbeziehung von Paul und Chani sehr nebenbei erzählt und verliert dadurch an Tiefe. Ebenso bleiben viele Fragen zu Dune selbst auch offen oder werden zwar beantwortet, aber das dann auch immer nur kurz am Rande. Eine dieser Fragen ist etwa, woher das Wasser des Lebens auf Dune kommt, für die man zwar eine Antwort erhält, welche wiederum nur weitere Fragen aufwirft.
Die Atmosphäre selbst ist dabei sehr viel düsterer als im ersten Film. Während es im ersten Film noch eher auf persönlicher Ebene um eine Weiterentwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen ging, steht jetzt viel mehr der politische Aspekt im Vordergrund. Man kann der Handlung dabei gut folgen und das Bedrückende des Films rührt vor allem daher, dass Zuschauende schnell erkennen, dass die getroffenen Entscheidung auf nichts Gutes hinauslaufen werden. Insgesamt ist der Film damit durchaus packend und evoziert auch Emotionen. Es wäre nur schön gewesen, wenn in diesem Film der Fokus noch mehr auf die Charakterentwicklung und die Beweggründe der jeweiligen Figuren gelegt worden wäre, anstatt sehr stark auf die Kampfszenen. Doch insgesamt war es ein Film, der im Kino auf der großen Leinwand auf jeden Fall sehr eindrucksvoll war!